Der Straubinger AfD-Geschäftsführer Jacub Jarczok moderierte souverän den Abend und stellte die Redner des heutigen Abends vor.
Zuerst sprach Kreisrat Konrad Rogl, der über die derzeitigen Abrechnungsmodalitäten einen Einblick in das von der Bundesregierung verursachte Dilemma der nicht mehr auskömmlichen Bezahlung unserer Krankenhäuser aufzeigte.
Anschliessend referiert Roland Magerl, Mitglied des Bayrischen Landtages, über die geplante Pflegereform die 3 Mrd. € einsparen soll. Um das den Bürgern schmackhaft zu machen, werden die Kürzungen in Stufen eingeführt damit man sich die Bürger langsam dran gewöhnen. Um eine Einsparung in den Kassen von 0,52 % zu erzielen müssen 30 % der Kosten in der Pflege gesenkt werden. Das sind dann für jeden Arbeitnehmer ca. 3% mehr Abzug vom Lohn. Scheibchenweise kommt die Regierung dann Ihrem Ziel näher.
Die Krankenkassen erwarten ein Defizit von 44 Mrd. €.
13 Mrd. Der Gelder geben die Krankenkassen für Menschen aus, die hierher migriert sind. Diese Menschen haben noch nie einen Cent ins System eingezahlt und werden wohl auch langfristig keinen Beitrag dazu leisten. Der Bürger hat das zu schlucken, es ist scheinbar von den Altparteien gewollt, das System zu zerstören. Anders kann man es sich nicht mehr erklären.
Die Versorgung findet jetzt schon im Krankenwagen statt, der eines der wenigen Krankenhäuser im ländlichen Raum anfahren muß. Die Wege dazu werden in Zukunft immer länger.
Carina Schießl Mitglied des Bundestages und im Ausschuss für Gesundheit referierte über Ihr Spezialgebiet „psychische Erkrankungen“.
Diese werden in vielen Fällen nicht anerkannt und es gibt auch zu wenig Therapieplätze.
Nach Ihrer Analyse sind 27,8 % der Bevölkerung einmal in Ihrem Leben psychisch krank und finden keine adequaten Behandlungsplätze.
Zu allem Übel hat auch noch eine große Klinik (Friedrich-Bohnhöfer-Klinik) Ihre Tore geschlossen da nicht mehr ausreichend finanziert.
Ein Kassensitz für psychologische Praxis kostet einem Neueinsteiger 200.000€ bevor er anfängt einen Cent zu verdienen. So wird ein System abgewrackt.
Seit Zulassung von Canabis sind die Umsätze dafür um ca. 400 % gestiegen.
Die trockenen Zahlen waren nicht unterhaltsam, trotzdem entwickelte sich im Anschluss an die Vorträge eine interessante Diskussion.
Das Konzept der AfD wäre die Krankenkassen weiter zu minimieren, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten besonders im ländlichen Bereich. Die ausufernden Kosten für eingewanderte Sozialwohlfühler drastisch einzuschränken.
Zum Schluss warb der Kreisvorsitzende Armin Weidinger darum diese Dinge nach aussen zu tragen, zu benennen und die Bevölkerung darüber zu informieren was Sache ist.
Denn viele sind noch in einer Art Dämmerschlaf und wachen erst auf wenn die Regierung alles zerstört hat was mühsam 2 Generationen aufgebaut haben.
Da gehört es sich auch mit allen zu reden auch mit dem politischen Mitbewerber.
Der Abend klang in einer freundlichen Atmosphäre mit guten Gesprächen aus.

